Ich bin der ich bin,
und auch wenn ich so bin,
wie andere nicht sind,
bin ich der,
der ich bin,
weil ich nicht so bin,
wie andere sind,
weil sie anders sind,
als ich bin,
wenn ich bin wie ich bin.
Ich!
Und doch bin ich manchmal,
auch unbewusst
nicht ganz der ich eigentlich bin,
weil ich sein,
wie andere, muss,
da wie ich bin,
und dass ich bin,
wie ich bin, viele nichts
mit anfangen können...
Doch nun weiß ich genau,
wer ich bin,
der ich bin!
Ich bin!
Fand Seiten...,
fand Texte...
Bin nicht bescheuert, krank, verrückt etc.,
und doch bin ich der ich bin
und der, der ich bin - ist anders,
als jene, die sind, wie sie sind.
Jeder ist individuell er selbst.
Ich bin...
anders...
Hochsensible ... -
sagten mir nach langem
suchen viele, viele Texte...
Und der, der ich bin,
ist nicht falsch,
dass ich der bin.
Bin bloß anders.
Und es hat einen Namen.
Eigenen Namen:
Hochsensibel!
So einfach...
Ein Name - eine Bedeutung!
Ich weiß, wer ich bin.
Denn dass was ich weiß,
dass weiß ich - ich bin!
Ich!

Seelenvogel



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Es gibt im Internet Seiten, über HSP...,
es ist wahnsinn, wie genau es passte.
Ich machte außerdem einen Test mit, deren Bewertung ich unter rein stelle..(zum Schluss).

Hier einmal einige Abschnitte, wodrum es geht:

15-20 Prozent der Menschen sind aufgrund neurologischer Besonderheiten wesentlich sensibler als alle anderen. Lärm, soziale Konflikte, der Alltag mit all den Sinneseindrücken wird ihnen sehr schnell zuviel, unerträglich. Sie müssen sich zurückziehen, ausruhen, die Eindrücke verarbeiten.
Hochsensible (HSPs) sind häufig einsam und isoliert, auch weil sie das Gefühl haben, viel weniger belastbar zu sein als der normale Mensch. Weil die Oberflächlichkeit und der Lärm des Alltags ihrer oft tiefsinnigen Natur nicht entspricht.

Sie zweifeln an sich und glauben, krank zu sein. Unnormal. Manchmal hassen sie sich selbst.

Doch bietet ihr Leben so viele schöne Seiten. Die hohe Intensität ihres Erfahrens kann wundervolle Erlebnisse schenken, die Welt zu einem schönen und bunten Garten machen. Häufig sind HSPs sehr geistvolle, nachdenkliche Menschen voller Weisheit. Zarte Pflanzen, doch mit wunderschönen Blüten.

Und so viel stärker, als sie meinen

(passt wie die Faust aufs Auge) *staun*

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„Ich gehe wie auf dünnem Eis. Es ist wie bei einem Teich, auf dem sich gerade die erste feine Eisschicht bildet. Schon eine Fliege kann sie zum Bersten bringen.“

„Meine Stimmung ist wie ein Kippschalter. Schon ein schiefer Blick lässt bei mir das Licht ausgehen, und dann ist alles blockiert.“

„Ich habe Angst unter so vielen Leuten; sie erdrücken mich schier, ich brauche alle meine Kraft, um überhaupt zu existieren.“

Dies sind drei Aussagen von sensiblen Menschen aus dem Buch von Dr. Samuel Pfeifer, das den gleichnamigen Titel trägt.

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Hochsensible Menschen sind Menschen, die besonders feinfühlig und empfindsam sind. Sie haben aufgrund einer physiologischen Disposition ihres Nervensystems eine erhöhte Empfänglichkeit für Reize - und zwar sowohl für äußere Reize wie z.B. Geräusche oder Gerüche als auch für innere wie z.B. Erinnerungen, Vorstellungen, Gedanken. Diese erhöhte Aufnahmebereitschaft für Reize führt dazu, dass hochsensible Menschen mehr Informationen aufnehmen als ihre nicht hochsensiblen Mitmenschen, so dass sie Dinge registrieren können, die anderen entgehen: Z.B. nehmen hochsensible Menschen subtile Veränderungen in ihrer Umgebung viel stärker wahr und können so wertvolle Hinweise und Informationen an andere weitergeben. In den Texten findet sich Einiges zu den Vorzügen, die mit dieser erhöhten Offenheit für Reize einhergehen.

In unserer modernen Kultur kann sich eine hohe Sensibilität aber auch ungünstig auf das Leben hochsensibler Menschen auswirken, nämlich dann, wenn es zu einer Überreizung kommt. Was andere nicht stört wie z.B. laute Musik oder starke Gerüche, kann für hochsensible Menschen stark stimulierend und somit sehr stressig sein. Die meisten Menschen können laute Sirenen, grelles Licht oder starken Geruch einfach ignorieren, während sich hochsensible Menschen dadurch stark beeinträchtigt fühlen und in einen äußerst unangenehmen Zustand der Übererregung geraten können. In einem solchen Zustand wird ein Mensch überwältigt von der Masse der Information, die er aufgenommen hat und verarbeiten muss. Unter der Rubrik Tipps finden sich einige Hinweise, wie man mit solchen Situationen umgehen bzw. diese vermeiden kann. Da die erhöhte Reizempfänglichkeit zu schnellerer Erschöpfung führt, ist es wichtig, sich Auszeiten zu nehmen, in denen man sich regenerieren kann.

Woher kommt die hohe Sensibilität ?Man geht davon aus, dass eine hohe Sensibilität bei ca. 2/3 aller hochsensiblen Menschen vererbt wurde und sich dann bereits im Babyalter zeigt als höhere Empfindsamkeit gegenüber neuen unerwarteten Reizen z.B. gegenüber Lärm, neuer Nahrung oder Kleidung. Dies kann dazu führen, dass ein Baby häufiger schreit. Zudem scheinen hochsensible Babys eher aus dem Schlaf gerissen zu werden, sie lachen häufiger und machen insgesamt einen sehr wachen Eindruck. Bei ca. 1/3 aller hochsensibler Menschen kann sich die hohe Sensibilität aber auch im Verlauf des späteren Lebens, z.B. durch viele stressreiche Erfahrungen gebildet haben.

Warum lehnen viele Menschen ihre Sensibilität ab ?In unserer Kultur wird Sensibilität gemeinhin mit Schwäche gleichgesetzt und verpönt. Die meisten hochsensiblen Menschen werden in ihrer Kindheit die Erfahrung gemacht haben, dass sie mit ihrer sensiblen Veranlagung auch abgelehnt wurden. Als Erwachsene haben sie dann unter Umständen ein Leben lang das Gefühl, dass etwas mit ihnen nicht stimmt, sie nicht recht hineinpassen oder einen Fehler haben, den es auszumerzen oder zumindest zu verstecken gilt. Zudem wird es für hochsensible Menschen schwieriger, in einer immer lauter, greller und schneller werdenden Umwelt zufrieden zu leben und zu arbeiten.

Hochsensibel zu sein ist kein Fehler, es ist eine Eigenschaft.Ein besonders empfängliches und feines Nervensystem zu haben, ist keine Schande. Es ist nicht krank. Es ist anders.
Hochsensibel zu sein kann ein Gewinn sein. Die Fähigkeit, schon feinste Veränderungen wahrnehmen zu können, Stimmungen und Situationen zu erfassen, ist in vielen Lebensbereichen und Berufen enorm wichtig, denn sie bildet die Basis für Intuition, Kreativität und ist unabdingbar für eine einfühlsame Kommunikation.


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Hier die Auswertung:
Sie sind mit Gewissheit eine HSP, und haben darüber hinaus eine interessante Extrem-Sicht der Dinge. Wir empfehlen Ihnen daran zu arbeiten, ein differenzierteres Grauspektrum zu entwickeln. Sie werden dadurch selbst ein angenehmeres Leben haben, und auch für andere zum weniger anstrengenden Zeitgenossen werden. Trotz Ihrer sehr dünnen Haut ist es gerade für Sie wichtig, sich in kein Schneckenhaus zu verkriechen. Arbeiten Sie daran Wege und Möglichkeiten zu finden, um in einer Ihnen angenehmen und aufrechterhaltbaren Weise Kontakt mit den Menschen und der Welt zu halten. Die Welt braucht Sie und Ihre Empfindsamkeit ganz dringend. Sie sind eine Bereicherung. Ausführlichste Beschreibungen, aber auch viele hilfreiche Tipps, wie Sie mit dieser Anlage optimal umgehen können finden Sie auch in dem Buch "Zart besaitet Selbstverständnis, Selbstachtung und Selbsthilfe für hochempfindliche Menschen"


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Wundervoll... vielen, vielen Dank...
Jetzt weiß ich genauer, dass mein Sein einen Namen hat...

... Dass ist unheimlich beruhigend:

„Sensibilität ist ein Bild für das weiche Wachs der Seele, in dem schon jede zufällige Bewegung Spuren hinterlässt und jeder Schlag tiefe Schrunden reißt, ein Bild für die Intensität der Gefühle und die Verletzlichkeit des Empfindens.“


Seelenvogel

Was du suchst
ist nicht auf den Gipfeln der Berge,
nicht in den Tiefen der Meere,
nicht in den Strassen der Städte:

Es ist in deinem Herzen.



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