Der du meinst,
der ich bin,
meinst du der ich bin!
Weil du meinst,
dass ich bin,
was du sieht,
wie ich bin.

Doch ich sag dir,
ich bin oft nicht
der,
der ich bin;
wie ich scheine,
zu sein.
Ich bin
innerlich
mal glücklich und
manchmal auch allein.

Ich bin schwierig würd ich sagen,
ganz anders als ich schein,
ich bin nicht der wie du mich sieht,
bin die Fassade meines Sein!

Ich bin!
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Es wird Herbst!
Dann folgt der Winter -
ehe im Frühjahr wieder alles anfängt zu blühen
und im Sommer alles vollkommen ist.

Ich denke nach!
Sehe in den dunklen Himmel.
Es regnet!
Die Tropfen fallen leise vom Himmel.

Die Blumen und Blätter der Bäume senken ihre Köpfe...
Eigentlich kenne ich keinen Menschen,
der wirklich vollkommen glücklich ist.

Viele meinen glücklich zu sein,
doch dann schauen sie an einem Tag in den Spiegel.
Plötzlich sitzen die Haare nicht mehr so...
Viele fühlen sich zu dick oder zu dünn,
zu groß oder zu klein, zu unwohl oder zu schüchtern....
oder einfach nur zu allein.

Vollkommen und grenzenlos frei,
scheint in dieser in dieser Generation eigentlich niemand.
Eine Generation welche sich auf Pflichten beruft,
eine Generation die beinah Perfektionismuss verlangt.
Eine Generation - die manchmal ganz schön schwierig sein kann.....

Schwierig vor allem dann,
wenn man schon so oft veretzt wurde,
dass man irgendwann einfach nicht mehr weiß,
wo sein Vertrauen hin ist.

Es gibt Momente,
da ist meine Sehnsucht nach Liebe und Wärme
so groß ...
doch weiß ich, dass ich einfach nicht mehr weiß,
wo ich sie finde.

Ich weiß, ich lasse es nicht zu.
Ein Schutz?!
Ja, vielleicht!!! Schutz, vor weiteren Verletzungen...
Denn wenn ich vertraue und
wieder anfange, wen du mögen, wen zu lieben,
oder einfach nur Nähe und Wärme zulasse;
würde ich sicher nicht überstehen,
erneut verletzt zu werden.

Sicher verpasse ich dadurch viel,
was meine Sehnsucht schreibt,
aber ich kann einfach nicht...
Meine innere Einsamkeit
ist mein Schutz vor Verletzungen.

So kann mich niemand verletzten,
weil niemand wirklich etwas weiß
oder mich kennt.

Gestehen muss ich,
dass ich dadurch oft allein bin und mich einsam fühle...


Die Richtigkeit die dieses Leben schreibt,
scheine ich verloren zu haben.

Ich weiß nicht mehr,
was es heißt geliebt zu werden.

Ich weiß nicht mehr,
was es heißt, im Arm genommen zu werden.

Ich weiß nicht mehr,
was es heißt mit anderen zu leben,
weil ich nur noch für mich lebe.


Aber ich weiß auch,
was es heißt, lange nicht verletzt zu werden.
Oder was es heißt - verletzt zu werden.

Die Angst vor Verletzungen,
vor dem allein sein -
lässt es nicht mehr zu -
zu lieben.

Doch die Angst vor dem allein sein,
lässt mich allein sein.


Dass macht mich alles so verdammt traurig.
Ich weiß nicht mehr,
was richtig ist.
Kann man eigentlich etwas richtig machen....???


Ich sehe nur noch in den Gesichtern der Menschen.
Auch sie sehen mich an!
Doch finden sie in und an mir kaum Emotionen.
Kaum Gefühle!
Ich habe sie, doch sie sind tief in mir oder sie sind
in meinen Worten.

Das was ich fühle,
habe ich verlernt zu zeigen und zu äußern.
Die Sehnsucht hängt an einem Faden,
der sich in der Unendlichkeit verliert.

Menschen, die mich kennen lernen,
halten mich für verschlossen, für schüchtern,
für still, für geheimnissvoll...
Das macht sie unsicher
und sie entfernen sich....

Doch auch mich macht Nähe unsicher.
Ich weiß nicht,
ob ich meine Grenze finden und äußern würde,
wenn ich sie fänd.
Das macht mich unsicher und vorsichtig.

Was ist Liebe???
Wie fühlt es sich an geliebt zu werden???
Wie fühlt es sich an,
jemanden vollkommen zu vertrauen??
Wie fühlt es sich an,
in grenzenloser Freiheit die Weite
der Meere zu durchstreifen...

....


Wie fühlt es sich an,
das Leben?
Nichts von dem ist mir mehr gegeben!
Geblieben ist mir ein Gefängniss meines Selbst,
und tiefe einsamkeit...,
wann wird meine Seele
von diesen Zweifeln befreit....???


Ich fühle mich ratlos
und weiß nicht wohin,
weil ich....
ja weil ich durch meine Vorsicht...
einfach alleine bin!



Tiefe Gedanken,
teilte mit....
ein Seelenvogel 10.05

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Immer und überall scheinen sie da zu sein,
um uns den Weg zu weisen.
Leise schleichend kommen sie zu uns
und beginnen sich zu entfalten.

Manchmal breiten sie ihre Flügel aus
und fliegen frei und unbezwungen
über uns her. Animieren uns dazu
sie zu begleiten und ihenen zu vertrauen.

Manchmal brechen ihre Flügel
und sie stürzen auf uns herab.
Aus Angst vor Verletzungen verschließen wir uns.
Öffnen wir uns später wieder,
bleibt die Basis des Vertrauens verschlossen -
denn die Angst vor weiteren Verletzungen ist zu groß.

....

Wann - ja wann, kann ich meine Flügel ausbreiten...
.... und fliegen????



by Seelenvogel
am 14.10. reingestellt!

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Ich stehe da - vollkommen steif.
Wie festgefroren seh ich aus.
Meine Haare wehen im Wind - lebendig.
Regungslos schaue ich der Sonne entgegen.
Mein Herz rast!
Die Sonne erwärmt meine Haut.
Taue ich jetzt auf?
Vorsichtig bewege ich erst meine Finger,
dann meine Hand und meine Arme.
Spüre - dass ich nie festgefrohren war.
Meine Haut ist warm
und umfasst eine gesunde Farbe.

Dann spüre und fühle ich dieses reglose
Etwas in mir.
Es sind meine wahren Gefühle....
Ich spüre, dass ich sie nie zeigen kann....

Sie müssen auftauen, um spürbar zu sein.
Werd ich das jemals schaffen????


Seelenvogel


(reingesetzt am 14.10.05)

Was du suchst
ist nicht auf den Gipfeln der Berge,
nicht in den Tiefen der Meere,
nicht in den Strassen der Städte:

Es ist in deinem Herzen.



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