Portugal 2005,

als alles begann:

Das Haus umgeben von der wundervollen Natur!!!




Das Haus, in denen unsere Bekannten wohnen. Typisch portugiesich, was ich sehr schön find.



Bis zu dem Fenster links war meine kleine Wohnung, genau über mir hatte auch unsere Bekannte ihr Zimmer (was im nachhinein auch echt gut war - aber dazu später mehr)



Meine kleine Wohnung von innen. Oben gings zum Schlafzimmer...






Diese wundervollen Ohrringe kaufte mir unsere Bekannte bei einer kl. Shoppingtour.



An dem wundervollen Pool..... - an u. in dem ich täglich Stunden verbrachte.



Unten den Bogen durch, gings zu meiner kl. Wohnung.



Ich liebe den Garten,
er ist schon selbst ein klein, großes Paradies.
Wie schon bekannt - ich liebe die Natur unheimlich.



Nun, ja, auch Frösche gibt es da...






Da war ich wohl nicht die einzigste die Sehnsucht hatte....
Eine der lieben Süßen aus Portugal!



Immer aufmerksam wachte sie über alles und jeden.
Doch manchmal war sie auch einfach nur eine groß, kleiner Schoßhund...



Wunderschön und treu war/ist sie...
Eine Seele von Hund...



Gott sei Dank hat sie wieder einiges auf die Rippen bekommen.
Als unsre Bekannten sie fanden war sie rappeldürr und hatte unheimlich Angst vor Menschen.



Ängstlich ist sie noch immer. Doch hat sie wieder vertrauen in die Menschen gefasst. Sie ist ebenfalls ein unheimlich lieber Hund, der es durch sein liebenswürdiges Sein den Menschen, die sie lieben dankt, dass sie noch am leben ist.



Eine typisch, südländische Mischung an Hund.
Aber auch eher durfte zuvor nie irgendetwas von Liebe und Wärme erfahren, was man auch noch heute merkt. Anfangs ist er sehr vorsichtig und zurückhaltend. Ist immer sehr still und hat wenn er unsicher ist ziemlich viel Angst. Auch sein Blick ist meistens gesenkt. Doch hat er vertrauen geschafft ist er schon ein kleiner Kobolt.



Sie und der Hund auf den voherigen Photo kamen zusammen.
Leider ist die kleine hier sehr krank und auch alt.
Durch einen Herzfehler und ihr geschwächtest Imunsystem muss sie ziemlich viele Medikamente nehmen. Auch ihre Pfoten sind auf und die Ellenbogen. Mit allenmöglichen Ideen versuchen unsere Bekannten sie zu verbinden.
Leider klappt es nur an den Pfoten gut.
Doch ist sie ebenfalls ein wundervoller Hund. Hat Angst vor lauten Dingen, wie Gewitter usw.
Doch zu Menschen ist sie wie alle anderen auch, eine Seele von Hund.



Na, und dass ist ein Fall für sich. Unser kleiner Clown.
Klein, dickköpfig, frech, stur, süß, Postbote
Die kleinsten sind mal wieder die Pfiffigsten.
Er hat die größte Klappe, kann heulen wie ein Kind, bringt die Post und sitzt zu jeder Gelegenheit jedem auf dem Schoß
Nach dem Brand (zu dem ich später noch komm), war er der erste, der mich gleich kurze Zeit später wieder zum lächeln brachte - selbst noch in der Zeit, meines Schocks.
Hunde sind eben ein Fall für sich und können allein durch ihre Anwesendheit viel erreichen.



Ein kleiner Bernstein. Sie sollte sterben.
Lag neben einer Mülltonne und war schon so gut wie tot.
Es grenzt daher mal wieder an ein Wunder, dass sie lebt, wiesehr Menschenbezogen sie ist, wie wunderschön sie wieder aussieht und es ist schön zu sehen, dass sie ihre Lebensfreude wieder hat.



Strahlend blauer Himmel, weißes Haus mit roten Ziegeln
und einem Palmenwedel im Vordergrund - dass ist Urlaub.



Irgendwann einmal stand ich unter dieser Palme und ließ mir den Wind um die Ohren wehen.



Steine, die einen in den Weg gelegt wurden,
müssen nicht immer schlechte Absichten haben. Hier habe ich einen von ihnen sogar fotografiert - habe ihn nicht als Hinderniss sondern als Schönheit betrachtet.
Die Bedeutung der Dinge liegen scheinbar im Auge des Betrachters....



Hier haben wir eine kleine Streuner Katze gefüttert.
Rosti haben wir sie genannt. Richtig zahm ist sie gewesen,
da sich unsere Bekannten schon um sie kümmern, seit sie noch jung war.





Dank eines deutschen Tierschutzvereines sind beide (sie und ihre schwester) nun auch sterilisiert worden.



Nun und manchmal muss mal Erfahrungen im Leben machen,
mit denen man wirklich nicht gerechnet hat.
So wie dort, als ich mitten in der Nacht (wie durch ein Wunder?!) aufwachte und ich sah, dass die Küche in Brand stand, da der Wasserkocher (Bild) Feuer fing.
Wie gezielt, sicher und gedankenlos ein Mensch da reagieren kann, hat mich sehr verwundert.
Letztendlich ist dann doch alles gut ausgegangen. Auch wenn ich einen Schutzengel gabt haben muss, der mich weckte.
Es heißt, so sagte mir ein Freund von unserem Bekannten, dass viele an einer Rauchvergiftung sterben. Dass ich also - aus welchen Grund auch immer - aufwachte, schien ein Wunder gewesen zu sein! Dafür danke ich!
In der Nacht stand ich noch ziemlich unter Schock.
War bis ca. 6 Uhr morgens bei unseren Bekannten oben, dort tranken wir Tee.....und die Hunde beruhigten mich auf ihre Art.

Schon einen Tag später war es okay...
Ich muss wahnsinniges Glück gehabt haben, was mir aber irgendwie gar nicht so bewusst ist. Vielleicht weil es wie ein Film ablief. Es passierte - und ich reagierte.
Hm....




Das war der Bademantel, den ich im dunkel aufsuchte (durch den Brand ist die Sicherrung rausgespruch, d.h.: Stromausfall) ... - und erstickte damit das Feuer ...
Den Rest löschte ich mit Wasser (mein Glück das die Sicherung rausgesprungen ist - sonst hätt ich mind. noch einen Stromschlag bekommen)....

Auch wenn es mir nicht wirklich bewusst ist,
danke ich meinem Schutzengel, dass ich noch lebe!!!!




Ach *sfz* und dieses Bild - wenn ich dass sehe, werde ich so traurig, wie ich auch dort war, entstand nämlich gegen 6:30 Uhr morgens. Ich aß oben mit allen zusammen ein letztes Mal zum Frühstück, dann ca. 45 Min. später (die Zeit rannte davon).., brachte unser Bekannter mich zum Flughafen.
Der Abschied fiel mir wieder sichtlich schwer. Ich kämpfte mit den Tränen. Umarmte die Hunde und unsere Bekannte noch einmal und war noch lange am winken - als sie im Schlafanzug und Bademantel am Tor stand und hinter uns hersah.
Nun war die Zeit vorbei.
Ich wusste - die nun kommenen Tage, würden hart werden....
und so war/ist es auch...



Hier ein letzten Blick aus dem Flieger Richtung Flughafen...



Kurz nach dem Start bot sich mir die Schönheit der Natur aufs Neue. Ich liebe es - zu fliegen.



Die Küste, das Meer und der Strand... - Portugal ...



Die Häuser - ganz in der Nähe vom Meer.
Man sieht das Auslaufen der Wellen, die den Strand erreichen..



Ein *Air Berlin* Frühstück! Wie gut, dass die Brötchen immer so klein sind. Viel Hunger hatte ich nämlich nicht.
Beim Anblick der Wurst verging mir ebenfalls ein Teil.
Die Oliven *g* packte ich für meine Schwester ein, die diese so liebt. Der Mann neben mir dachte glaub ich, ich spinne.
Erst fotografiere ich mein Essen und dann sortiere ich es mir noch und nehm nen Teil mit
Auf den Hinflug hätt ichs sicher nicht gemacht, da war mir allgemein echt mulig und ich war irgendwie recht still. Auf den Rückflug war mein Gedanke "Dich seh ich eh nie wieder!", von daher hab ich mir die Freiheit genommen, dass zu machen, was ich wollte, auch wenn es ein bissle seltsam aussah.


Nachdem wir ein ganzes Stück über Land flogen, erblickte ich plötzlich wieder den Teil, des Wassers. Nun folgte ein entloses Stück über das große, weite Meer. Dass war herrlich, zumal die Sonne für wundervolle Bilder und Formationen des Himmels, der Wolken über dem Meer etc. sorgte.



Irgendwann erreichten wir Berge und Felsen - zwischen ihn blitze in der Sonne plötzlich dieser See auf.



Natur - überall und um einen herum.
Wenn man raus schaute - fühlte man sich innerlich einfach nur frei (aber nur, solang man rausschaute ...)



Die Farben waren so eindurcksvoll..



Wolken, die sich auf dem Meer spiegelten.., dank der Sonne, die so schöne Bilder der Natur zauberte...

Wie ich so aus dem Fenster schaute, summte ich leise und für mich bloß eine Melodie, die mir bei diesen Anblick einfiel:
"Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein, alle Ängste alle Sorgen sagt man, sind darunter verborgen und dann, würde was und groß und wichtig erscheint plötzlich nichtig und klein...."



Ende


.... ja, damit war dieser Urlaub zuende. Der Rückflug klappte reibungslos. Ich war pünktlich da. Meine Mom wartete schon ganz happy, um mich am Flughafen abzuholen.
Meine Freude hielt sich derweil in Grenzen. Draußen zogen dicke Wolken am Himmel, es war kalt und alles so gegensätzlich. Gleich schlug es mir auf die Laune.
Wollte nur meine Ruhe. Wenigstens in Gedanken noch dort im Süden sein. Wollte nicht glauben, dass alles vorbei war.
Viel Stress gab es seitdem zuhause.
Will nicht mal sagen, dass ich unbeteidigt war.
Stress und Hektik, auch dank meiner Mutter. Mein Vater sieht es wie ich, immer alles gelassener.
Aber meine Mom will es alles perfekt haben, alles super, immer ordentlich. Immer sofort etc. - ich krieg die Kriese.
Mit meiner kleinen Schwester versteh ich mich derweil im Moment recht gut.
Ansonsten verkriech ich mich viel. Versuche die Erinnerung aufrecht zu halten, doch fängt morgen (4.10) meine Ausbildung an. Die Realität!
Keine Sonne mehr, kein Meer, kein Pool, keine Hunde, nicht mehr unsere Bekannten, nicht mehr die Natur, keine Wärme mehr (außer miese Heizungsluft).... *sfz*....
Eine Umgewöhnung, die mir immer sehr schwer fällt
und in der MICH die wenigsten begreifen.
Müssen sie aber auch nicht!!! Es gibt Menschen, die es verstehen, die anderen brauchen es dann eben einfach nicht.

Heimweh ist für mich ein Fremdwort,
Fernweh allerdings mir so bekannt, wie noch nie zuvor.

Mir gehts immernoch ziemlich mieß,
lieg abends oft im Bett und heule. Vermiss auch die Tiere so sehr. Ach *sfz* einfach alles eben... .



Letztens fand ich in einer Hose von mir diese Nuss.
Ich erinnerte mich daran:
Unser Bekannter drückte sie mir beim Koffer ausladen in der Hand. Sie lag wohl direkt neben seinem Auto. Er grinste und meinte: "Hier! Dann hast du noch eine kleine Erinnerung an Faro und musst daran denken, wenn sie dir dann wieder hervorholst."
Eigentlich fand ich es quatsch, grinste blöd und stopfte sie mir doch in die Tasche, wobei ich sie eigentlich wegwerfen wollte.
Als ich sie dann letztens schließlich fand (ich dachte nicht mehr wirklich dran), fing ich erneut wieder an zu heulen,
weil die Worte plötzlich in mir zu hören waren und die Bedeutung dieser einst so 'dummen' Nuss plötzlich so groß war.
Ja, so sind Momente der Erinnerung in die Zeit, die noch so nah liegt - aber nun doch so fern ist.



Ja, so geht es mir!!!
Habe in letzter Zeit mal wieder einfach keine Lust auf nichts. Schaue mir nur Fotos und Bilder an, laufe den ganzen lieben langen Tag im Schlafanzug rum und lese mir oft den Brief durch, den mir meine Bekannten am letzten Abend gab. Einen Brief, der Dank seiner Wahrheit und Schönheit zu meiner Lebensphilosophie wurde. Jedesmal wenn ich ihn las/les, stehen mir immer wieder Tränen in den Augen.
Es geht um Mensch und Tier .. und um das Leben.
Sie ist eine Person, der viele Menschen vor dem Kopf schauen und sie beurteilen (ohne sie wirklich zu kennen), verstehen sie nicht, da sie eine wirklich eigene, sehr selbstbewusste Art hat (wobei das bloß ein kleiner Teil ihres wahren Ich's ist). Irgendwas hab ich immerschon in ihr gesehen, eine Art, die ich nie wirklich in ihrer sah, aber wusste, dass es sie gab.
Mit diesen Brief bewies sie mir, was ich seit vier Jahren spürte.
Auch wenn ich sie so noch nie reden hörte, wusste ich, wie ehrlich solche Briefe sind - die so geschrieben sind (ich schreibe ja selbst oft viel und SO dann auch ehrlich)
Ich vermisse sie - sie kennt mich und ich kenn sie.
Genau wie unseren Bekannten, mit denen ich wiedermal sehr tiefsinnige Gespräche führte - über die Welt. Geschichten seines Lebens und meine Einschätzung dazu.
Ich vermiss die liebevollen Tiere, die Sonne, die Weite, die Wäme - dass freie Leben dort!!!

So ist dass... und es ist vorbei.
Und wieder sage ich...:
"Ich komme wieder!"..,
auch wenn meine Eltern meinten, dass ich wenn mit na Freundin runterfliegen sollte. Ich mag beinahe lieber alleine kommen. Ich würde euch doch nur zu Last fallen, sagten sie.
Auch wenn ihr es nicht gesagt habt - meinten sie weiter.
Tue ich es wirklich??? Habt ihr gesagt, ich könnte gerne wiederkommen, weil ihr es freundlichkeitshalber meintet?
Wirklich???
Dass glaube ich nicht....

Ein Satz in deinem Brief war:
"Du bist immer und jederzeit bei mir willkommen und hast einen sichereren Platz in meinen Herzen!"
Ein Satz, der mich gewiss berührte. Ich glaube dir, glaube dir,
dass du es ernst meintest. Habe versucht immer alles gut zu machen und hatte (auch wenn du es nicht wolltest) ein Glück auch die Gelegenheit mich zu revonieren. Als dir so schlecht war und du den Tag im Bett verbracht hast und ich deine Küche komplett fertig machte und alles wegspülte usw. Weißt du noch???
Danke für die schöne Zeit
und nach wie vor wünsche ich mir nichts sehnlichsteres, euch so schnell wies geht alle (!!!) wieder in meine Arme schließen zu können...


Danke, für die Zeit
und.... ich vermiss euch hier wahnsinnig!!!!




Eure kleine Sanny *lächel*


Was du suchst
ist nicht auf den Gipfeln der Berge,
nicht in den Tiefen der Meere,
nicht in den Strassen der Städte:

Es ist in deinem Herzen.



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